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Der Fall Max Mustermann
Inhalt In einer nicht näher definierten Zeit ist die Individualität abgeschafft worden. Nicht nur im Verhalten, sondern auch optisch entspricht jeder Mensch einer vorgeschriebenen Norm. Bei einer Grenzkontrolle gerät ausgerechnet Max Mustermann ins Visier der Staatsmacht. Ist er wirklich derjenige, für den er sich ausgibt, oder hat er etwas zu verbergen? In einem Verhör versucht man, ihm sein Geheimnis zu entlocken.
Technische Daten Länge: 9:59 min Originalformat: Digital 4k (Red One) Ton: 5.1 und Stereo Seitenverhältnis: 1:2,35
Regiekommentar „Der Fall Max Mustermann“ behandelt die Themen „Identität“ und „Individualität“. Um von einer genormten Gesellschaft akzeptiert zu werden, leugnet ein Mann seine Individualität. Er wird allerdings überführt und der dafür vorgesehenen Bestimmung zugeführt. Natürlich legt der Film Vergleiche mit totalitären Systemen nahe. Aber mir geht es ebenfalls um die andere Perspektive: dass viele Menschen sich selbst verleugnen, um Widerständen zu entgehen. Nicht nur unter dem im Film dargestellten Druck, sondern auch tagtäglich im Kleinen in unserer demokratischen Gesellschaft. Ich wollte einen Film drehen, der dem Zuschauer nicht genau vorgibt, wie er verstanden werden will. Das ist mir bei diesem Thema wichtig, auch auf die Gefahr von Irritationen hin. Der Film entstand auf dem Gelände der Gedenkstätte Marienborn, dem ehemals größten innerdeutschen Grenzübergang. 20 Jahre nach der Wiedervereinigung wurde die Anlage extra für die Dreharbeiten noch einmal in Betrieb genommen. Es fiel nicht schwer, sich vorzustellen, welche Ängste hier Menschen ausgestanden haben.
DVD des Films hier bestellen! Auszeichnung Nominiert für "Shocking Short Award 2012" 13th Street / NBC Universal Prädikat "wertvoll" durch die deutsche Filmbewertungsstelle
Festivals 23.-27.11.2011 Festival des deutschen Kinos Mainz 23.-27.11.2011 Paris international Fantastic Film Festival, Frankreich 30.11.-04.12.2011 Filmschau Baden-Württemberg
Team Regie: Achim Wendel Produktion: Benjamin Huber Co-Produktion: Achim Wendel Drehbuch: André Köhl, Achim Wendel Kamera: Marcus Stotz Steadycam: Markus Kambeck Kameraassistenz: Patricia Günther Licht: Michael Kruppa, Eduardo Lopes, Hanna Lutz Ton: Lars Heineken Requisite: Peter Tillisch Maske: Diana Thullner Continuity: Hanna Emmerling Standfotografie: Stephan Garcon Catering: Hilde Huber Schnitt: Achim Wendel Visuelle Effekte: Peter Lames, Gerrit Hecht, Jan Jungbluth, Jonathan Gehrke, Heiko Thies, Christian Wunsch Farbkorrektur: Leeminghay Sounddesign: Dennis Kopacz Musik: Jan Glembotzki
Darsteller Ygal Gleim, Olaf Krätke, Klaus Bräuer, Frank Hilsamer
Pressestimme
In die gespenstige und bedrohliche Atmosphäre einer hell erleuchteten riesigen Überwachungsanlage mit Wachtürmen und gleißendem Licht fährt ein Wagen auf den Kontrollposten vor. Ausweis zur Identitätskontrolle. Aussteigen und Überprüfung. Ist der Mann auf dem Bild auch wirklich der, den das Bild zeigt oder ein anderer? Verhöre. Wie ist zu beweisen, dass Max Mustermann auch Max Mustermann ist in einer absurden Welt? Das Gegenüber sieht ihm ähnlich, die anderen Wächter aber auch. In der Aktentasche sind nur leere Kopien. Der Kopf von Max Mustermann sollte auch leer sein, aber er hat Gedanken. Das kostet seinen Kopf. Deutsche Film- und Medienbewertung
Link zur Website www.der-fall-max-mustermann.de
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